Kuma der Moral-Apostel

•24. Mai 2009 • 2 Kommentare

Ich bin ja der ganz grosse Player, wirft man mir vor. Ich kenne ja nun wirklich gar keinen Anstand und sei mords-pervers, sagen andere von mir.
“Oh mein Gott, bist du keusch!” fauchte mich gestern Mausi an, und so falsch lag sie gar nicht.
Aber beginnen wird von vorne:
Seit ich mich wieder mal der Liebe hingegeben habe, (Einem tollen Mädchen mit nur süssen 16 Lenzen), wird mir wieder vorgeworfen heiliger zu sein als der Papst.
Am Samstagmorgen unterhalte ich mich mit dem Grossen und Önderlein über Frauen und was uns sonst so bewegt (Aktien, Häuser, und ja, ich glaub das wars. XD) Es gebe keine zu jungen Frauen, nur zu enge, sagen die beiden, und eng sei sowieso ein dehnbarer Begriff. Ein vielsagendes “Okay…” denke ich für mich, wohlwissend, bzw. hoffend, dass sie es nicht zu ernst meinen…
Am Nachmittag gehts nach Zürich, Cosplay-Fotoshooting im Chinagarten. Sternchen (meine liebste) und ich lassen uns in einer leicht “lasziven” Pose fotografieren, wo selbst GA langsam unangenehm wird. Aber schlimm ist sie eigentlich gar nicht:
NanaoXShunsui7
“Sowas gehört sich doch nicht!”, denke ich mir nicht, dafür frag ich mich bei einigen anderen Dingen, ob wir nicht den Leuten auf de Nerven gehen. XD
Aber richtig zum Moral-Apostel werd ich am Abend am Mittelalterfest in Neftenbach. (war übrigens echt super, ich mag das Kaff ohnehin schon irgendwie, aber dann noch mit Mausi, ihrem Bruder usw. da hats echt Spass gemacht. Muss wieder mal an ein solches Fest gehen. ^^)
Wir kaufen uns Scheinespiesschen und beissen vergnügt daran rum, überlegen uns wo man die überall hinstecken könnte usw. Dann gehts weiter durch den Markt, vorbei an so manchem interessanten Stand. Perverse Sprüche sind längst omnipräsent geworden, dafür sind Sternchen und Mausis Bruder Tetismage auch mehr als prädestiniert. Als sie dann allerdings in aller Öffentlichkeit in den Badeuber steigen wollen, blocke ich doch langsam ab… In aller Öffentlichkeit baden? Und dann auch noch in Unterwäsche oder noch besser gar nichts? Und jeder darf reingucken? oo Aber Mausi, Tetrismage und Sternchen geben nicht auf. Und dann kommen auch noch der Beisser und dessen Frau GrosserTod dazu. (ihre Schwester ist der kleineTod, hab ich das WE endlich begriffen) Nach einer Stunde Überlegen und ganz viel Überredungskunst der anderen geb ich auf… Eine weiteres Mal fällt meine Vernunft und mein Anstand. Naja, wenigstens trag ich noch etwas, als wir in den Waschzuber steigen… Erst als Sternchen und GrosserTod der Meinung sind, dass man nun ja problemlos alles ausziehen könne, fängt bei mir wieder der Abwehrmodus zu reklamieren… Zum Glück müssen sternchen und ich gleich los, und so verpassen wir das, was meine Frau eher stört als mich…

Vielleicht bin ich einfach nur verklemmt…

3,5 Tage JAN 09

•11. Mai 2009 • 1 Kommentar

Nun, da sich der Schatten der Müdigkeit schon wieder über mich legt, fühl ich mich dazu verführt noch ein bisschen davon zu erzählen, wie ich das vergangene WE verbracht habe… *gähn* XD

Wir beginnen am Freitag Morgen. Es ist Aufbau-Tag und ich stehe auf, wie an einem normalen Arbeitstag. 2 Plastiksäcke, eine Tasche für Anzüge, ein Schlafsack, zwei Hüte, meine giftgrüne Tasche aus Japan und natürlich Gin, meine kleine Tasche. Das ist mein Gepäck. Vier Kleidersätze, zwei Hüte, drei paar Schuhe usw. Ganz schön viel, aber es geht schon. Nach einer dank Önderlines Hilfe einfachen Fahrt nach Winterthur durfte ich gleich mal Fahrer spielen und den Fernseher von Chrigel tansportieren. Abgeliefert und zurück beim Auto um es um zu parkieren, lacht mich ein Polizist an und steckt mir eine Rechnung über 120 franken wegen falsch parkieren ein. Ich hatte nie vorher mit der Polizei zu tun, aber so böse wie alle sagen sind die gar nicht… oo” Ein weitere Fahrt führt mich zu Mausi und wieder zurück, bei ihr darf ich zum Glück auch übernachten, wofür ich ihr extrem dankbar bin, nachdem gemerkt hatte, wie schwer man mein ganzes Zeug alleine und ohne Auto transportieren kann.
Der restliche Aufbau verläuft dann zum Glück reibungslos. Das einzige, was noch für Verwirrung sorgt, ist Mimi, die irgendwie als Show-Act gebucht ist. Ich telefonier mit meinem Bruder, mit Mama, mit Sannü, ich schreib PNs, SMS, such Daten, Telefonnummern, Adressen. Schlussendlich erreich ich sie nicht, und wenn Sannü sie nicth irgendwann im Laufe des Abends in einem Chat erwischt hätte, wäre sie wohl nie aufgetreten.

Aber es kam ja alles gut und am Samstag morgen war ich auch gar nicht müde. ^^ Als wir ankamen gab es für mich irgendwie kaum Arbeit, also kleidete ich mich im Verlauf einer Stunde immer mehr in mein Shunsui-Kyoraku-Cosplay ein. Als ich damit aus dem Fenster guckte, erkannten mich sogar einige und winkten mir begeistert zu. Es war etwas extravertiert, aber ich glaube es hat den Leuten sehr gut gefallen, auf jeden Fall bekam ich viele schöne Rückmeldungen und dank denen trug ich es auch bis gegen Abend wo ich es dann langsam doch etwas schwer und heiss fand. Vorallem wenn man eine Perücke und darüber nochmals einen Hut trägt wirds langsam warm drunter… Wenn ich mal Zeit hatte und nicht im Dienst als Task Force war, schlenderte ich durch dei Convention und plauderte mit all den Leute, die ich schon so lange mehr gesehen hatte. Zeitweilig befanden sich ein Yoruichi und ein Matsumoto in meiner Nähe, was mir als Kyoraku natürlich besonders gefiel. Aber auch sonst wars toll. Ich hab Shirin wieder mal gesehen, und gleich noch eine zweite kenne gelernt. Robi war da, und Mister Mehl, und 69, die noch hübscher geworden ist, als sie es ohnehin schon war. Und Pandi war auch da, mein fiktiv biologisches Cousinchen. (Grosse Verwandschaft: Pandabärchen (Pandi), Schokobärchen (piri) und Knuddelbärchen (me) FTW!)
Als meine Schicht zu Ende war, hiess es schon bald mal Auftritt von Iruma Rioka, unserem Star-Gast aus Japan, die später am Abend sich sogar noch unters Volk mischte, was mir besonders gut gefiel. ^^ Was aber auch toll war, war Tierchen-Checken mit Rukia, und zwischenzeitlich sammelte sich da sogar noch eine Menschentraube mit Mausi, Pünktchen, meiner Cosplay-Gruppen-Chefin, Bishie mit Frau, Fränzi usw.
Nachher gings mit Tobeard, Schokobär, Poik, Pünktchen, Mausi, WinWin, Rukia und Kuromi, und später auch noch Stylefactorplus saufn. Die erste Runde zahlte Schokobär, was ich sehr grosszügig fand. Aber die fuhr dermassen ein, dass ich nachher schon ziemlich aufpassen musste. Daraufhin Caipirinha, sehr lecker. ^^ Als nächster kam Tobi auf die Idee Mausi abfüllen zu wollen und zahlte mir dabei auch noch einen. Dann kam eine Runde gratis für alle, weil wir schon so tapfer am trinken waren, und viele Salz-Stangen dazu (ich glaub die haben mich gerettet). Dann zahlte Paolo noch ne Runde ich war am Punkt angelangt, an dem ich defintiv aufhören musste. Zum Glück bestellte eben dieser Poik bei der nächsten Runde einen Drink zu wenig, wodurch ich leer ausging, was mir aber sehr viel lieber war. Es wär nochmal ein Tequila wie der erste gewesen. Ich hätte rückwärts gegessen… (Wieso ich das so detailliert schreibe? Weil ich sicher gehen will, dass ich mich an alles erinnern kann!)
Die Rückkehr zur JAN war sehr fröhlich und gut gelaunt. Irgendwann bin ich auf Rukias Schoss eingeschlafen. Als ich aufwachte, macht ich mich auf meinen Schlafsack zu holen. Erst als ich diesen aufgebreitet hatte, war mein Hirn wieder richtig in Betrieb und so weiss ich nicht mal mehr wen ich auf dem Weg zum Schlafsack geknuddelt hatte. Ich dachte es sei Pünktchen gewesen, aber anscheinend war dem nciht so.
Naja, egal. Nach zwei Stunden Schlaf war ich wieder fit und mein Kopf wieder klar wie ein Gletschersee. (echt jetzt! oo) Pandi tauchte auf und ich knuddelte sie mal um sie ein bisschen den Stress zu vergessen, den sie hatte. Zwei Staffs, die komisch über LSD redeten kriegten mich 100% wach und dazu erst mal die security darüber zu informieren. Zum Glück kannte der Security-Chef die beiden und beruhigte mich. Sonst wären die beiden von mir eigenhändig rausgeworfen worden.
Als nächstes folgte dann auch bald mal der Cosplay-Contest. Bis ich die Maske von Cross Marian angeklebt hatte, verging ne Weile und nachher verrutschte sie immer noch. Wir hatten gleich als erstes unseren Auftritt, und auch wenn wir nicht alles wie geplant hingekriegt haben, wars doch ganz okay. Kandas Schwar hatte leider Kratzer bekommen in der Garderobe, und Rabis Hammer wurde das Kreuz abgeknickt. Das war echt schade. Die beiden hatten sich so Mühe gegeben, und die Waffen waren echt toll. Kandas Katana war sogar aus Metal, mit richtiger Einfassung, das hat selbst Bishie noch nie gemacht! Gewonnen haben wir (leider) nicht, was aber auch nciht verwundert, denn die Konkurrenz war brutalst stark. Das Niveau der Schweizer Cosplayer ist so dermassen hoch, ich glaub unser Durchschnittsniveau liegt mindestens gleich mit den Japanern auf. Wenn ich nächstes Jahr nochmals antrete, dann alleine, und vielleicht sogar mit nem Gundam oder zumindest nem Teil davon, sonst hab ich keine Chance, das weiss ich jetzt schon.
Der Rest der Convention hab ich dann nur noch halb mitbekommen. Nach einigem hin und her und Fotoshooting (GA hat wieder mal hammer geile Fotos gemacht!) hatte ich einem üblen Müdigkeitsflash. Ich sass nur noch da wie ein Junkie, mit Augenringen wie ein Visu usw. Der Flash hörte leider erst auf als alle langsam gingen und ich noch einige Abschiedsknuddels vergab. Eine Bühnenplatte ins Knie gleich zu Beginn der Aufräumarbeiten weckte mich wieder auf. Wir kamen schneller voran als letztes Jahr und am Ende kamen auch alle irgendwie nach Hause. Einige früher, wie z.B. Mausi, die das auch unbedingt brauchte, die schon ähnlich aus sah wie ich während meinem Flash. Andere erst später, wie Fischy, der mich und noch eine, deren Namen ich vergessen habe, in einem fast zu kleinen Auto zu unserem Schlafplätzen fuhr.
Aber geschlafen hab ich nachher immer noch nicht so schnell. Tausende Gesichter gingen mir durch den Kopf. Ich hatte einige Frauen in meinen Armen dieses WE. Klar, meine Cosplay-Charas waren beide ziemliche Player, aber das ist eher eine schlechte Ausrede… Es war schon irgendwie schön, aber ich glaube es gibt nicht gerade viele Leute, die einem nach so einem WE noch glauben, dass ich in einer Beziehung treu sein kann. Zum Glück gibts ein paar wenige, die mich schon dabei erlebt haben, wie extrem abweisend ich gegenüber Annäherungen von anderen Frauen bin, wenn ich mal verliebt (muss nicht mal vergeben sein) bin…
Naja, wird mich wohl nicht retten, ich hab nun den “Kuma ist ein Weiberheld-Stempel” auf der Stirn, muss damit leben.
Aber zum Glück ist das das einzig negative an diesem WE. Ich hatte soviel Fun, soviel neue Bekanntschaften, soviel Action, soviel Spass, ich kann es getrost das beste WE des Jahres nennen. ^^ JAN ist und bleibt ein absolutes Highlight in jeder meiner Jahresplanungen. ^^

Achja: Der halbe Tag ist der Tag heute, den ich zum Glück mit viel Schlaf und ganz viel Fotos angucken gut überstanden habe. ^^

Schichtwechsel

•4. Mai 2009 • 1 Kommentar

Man gucke sie an, ein Erbstück aus meinen Pokémon-Zeiten:
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Gestern hab ich jetzt die Maske zersägt. Oh ja. Mitten durch die Stirn, dann rechts durchs Gesicht, die Wange runter und unten wieder raus. Dann weisse Farbe über die Maske, und nun noch etwas schwarze Farbe, und morgen, wenn alles getrocknet ist, gibts ne wudnerbare Maske für mein Cross Cosplay draus! (Dann gibts auch Fotos dazu…)

ehrliche Menschen

•25. April 2009 • 3 Kommentare

Oh ja, ich liebe sie! Und das Gegenteil gehört auf den Mond geschossen, oder noch weiter, Mars, Jupiter, dort in diesen krass üblen Wirbelsturm rein, dort sollen sie schmoren.
Ganz ehrlich: Die ehrliche Meinung einer Person ist meistens nicht einfach zu verkraften, bzw. zu akzeptieren.
Eine ehrliche Aussage ist viel verletzender als eine Lüge, weil sie schamlos darstellt, was wirklich ist. Wenn ich zu jemandem sage: “Du siehst gut aus”, und lüge dabei, dann macht ihn das immer noch glücklicher, als wenn ich sage: “Sorry, aber du siehst so gottlos scheisse aus, zum Glück kenn ich dich nur flüchtig”.
Es ist schwierig die ehrliche Meinung einer Person wirklich akzeptieren können, aber wenn wir tief in uns hinein gehen, müssen wir zugeben, dass wir doch lieber eigentlich immer die ehrliche Antwort hätten.
Ich gehör eher zu dieser Masochisten-Truppe, die ehrliche Antworten mit der Brechstange ins Gesicht lieber haben als nette Beschwichtigungen.
Als ich gestern im RL endlich wieder mal einen alten Freund traf, den ich schon lange nicht mehr gesehen hatte, entwickelte sich folgendes Gespräch (stark vereinfacht):
Ich: “Hey, wie gehts?!”
Er: “Hey, gut, dir auch?”
Ich: “jojo, es läuft”
Er: “Du siehst scheisse aus”
Ich: “Okay… gut, mir gehts scheisse”
Was ich damit sagen will, ist: Nur ehrliche Aussagen bringen einen weiter, nur ehrliche Aussagen helfen ein Problem zu lösen bzw. es überhaupt mal anzugehen. Nur ehrliche Aussagen zeigen einem auch auf, wo man eigentlich steht.
Lieber ein “Hey, du siehst total scheisse aus!” oder ein “Deine Aktion letzthin war unter aller Sau” als all die “du weisst schon, was ich meine/wovon ich spreche”, “tu nicht so scheinheilig”, “Nein, alles okay, wirklich!”, “Sorry, habs vergessen” usw.
Von solchen nett gemeinten, aber am Ziel vorbeischiessenden Aussagen kann keine Besserung ausgehen.

Kuma der Zürcher

•25. April 2009 • Kommentar schreiben

Als Glarner mit Weltenbürger-Seele hat man es nicht immer leicht.
Im Kanton Glarus macht man Witze über die Glarner, freut sich, dass die eigene Schwester einen Zürcher als Freund hat usw. Aber anders rum wird man als Zürcher-Sympatisant sofort auch wieder als Verräter und Ketzer bezeichnet.
Das einzige, was da noch hilft, ist ein beherzter Sprung auf den Zug nach Zürich. Die Stadt geniessen, das Gehetze geniessen, alles lebt, alles macht etwas.
Und dann geht man ins RL und zack! Ist man wieder der Glarner. Da der Kerl, der aus dem Glarus kommt, wo alles noch so rückständig ist.
In Glarus ein Zürcher, in Zürich ein Glarner und im Herzen auf der ganzen Welt zu Hause, that’s Kuma. ^^

ein ganz besonderer Chef

•20. April 2009 • Kommentar schreiben

Önderlein ist immer wieder erstaunlich. Sein Verhalten neigt von Workaholic bis zu einfachstem, fast kindlichem Lebemann. Etwas wofür ich ihn irgendwie bewundere, andererseits aber auch ziemlich strange ist. Man lese nur folgende Episode aus unserem Arbeitsleben:

Ich: Waaah… Bald JAN…
Er: Das ist da dein Event in Winterthur ja, oder?
Ich: Jaaa… und ich bin schon ganz gespannt wie mein Cosplay ankommen wird.
Er: Was machst du denn?
Ich: *ihm Bild von Shunsui Kyoraku zeig* wird sicher mega lustig mit dem Kostüm im Zürcher-HB! ^^
Er: *grinst*

Stille

Ich: Ja, ich weiss, es ist strange, aber naja, ich trags ja nur selten und nie irgendwo wo mich die Leute kennen würden.
Er: Aha, das ist voll easy. Ich find das cool, ich würde das auch im eigenen Dorf tragen. ^^
Ich: Meinst du das jetzt ernst? oo
Er: Ja! ^^ Ist mir doch gleich was die anderen denken. ^^
Ich: *baff*

Der meint das echt ernst… oo” Ich glaub ich überred den mal noch zu nem Cosplay… hihi ^^

Nachts, wenn wir schlafen (Achtung Bleach-Spoiler!)

•20. April 2009 • Kommentar schreiben

Seit ner Woche schlaf ich so gut wie ein Eichhörnchen auf Koffein mit einer einzelnen Schlaftablette. (Tönt doof, bildlich passts aber am besten)
Da träumt man sich da schon einigen Mist zusammen. Z.B. fängt der Traum bei der Verwandlung von Yammy zum nullten Espada an. Überraschung ist gross, der Typ ist trotz fehlendem Intellekt imba. Also greift man, wieder mal in seiner Form als Kommandant, das Vieh an um Renji, Rukia und Chad zu helfen. Doch im selben Augenblick schlägt Chad einmal mit rechts (!) zu und Yammy ist tot. Daraufhin pwnt Hitsugaya Halibel, Kyoraku Stark und Soi Fon Barragan. Zack, bumm, Ende mit den Espadas. Bleiben noch Aizen, Ichimaru und Tosen übrig. Derweil kehren wir mal alle brav zu zu den anderen Shinigamis zurück, Retsu Unohana heilt alle Espadas und ich hau Aizen an: “Hey, deine Espadas sind umgekippt wie Streichölzer, was hast du jetzt vor?” Aizen lacht, schmiert Farbe auf den Boden, voraufhin dort ein Loch entsteht und man irgendwie in eine andere Welt sieht. “Dies ist mein eigentlicher Plan!” lacht er und ich gucke nur komisch. Gelangweilt frage ich: “Versuchst du jetzt wieder mal die Story in die Länge zu ziehen? Mit diesem doofem Eimer voll Farbe?” Aizen nickt, worauf hin er mir so blöd rüberkommt, dass ich ihn einfach ignoriere. Stattdessen wende ich mich meinen Verbündeten zu und den von Unohana geheilten Espadas. Plötzlich sehen alle aus wie User des MFs. Höchst interessant, vorallem Kiff und sain, die plötzlich graumelierte Haare haben und immer noch in das von Aizen gemalte Loch gucken. Naja, damit kann man noch leben denke ich und widme mich den Espadas, aber das sind gar keine Espadas mehr, sondern Mitglieder der Berner-Fraktion, mit schneeweissen Haaren! Adler erkenn ich sofort, alle reden irgendwas von Flax, aber keiner findet ihn. Die ganze Sache kommt mir eh schon total beknackt vor, da kommt mir wenigstens in den Sinn, dass Aizen nun eh keine Chance mehr hat, wenn sogar die Berner-Fraktion auf unserer Seite ist, dann wird das MF garantiert siegen.

eine Reaktion auf Liebe

•13. April 2009 • 4 Kommentare

Was ich immer wieder interessant finde, ist, wie gewisse Leute auf das Thema reagieren bzw. wie sie damit umgehen. Viele, bei denen es einfach nicht klappen will oder vielleicht auch einfach nicht klappen lassen wollen, zeigen gewisse, interessante Reaktionen darauf. Zwei davon möchte ich hier mal kurz behandeln:

1. Eine Art “Interessenserweiterung”

Vorallem bei Animanga-Freaks und Konsorten ist diese Entwicklung sehr auffällig, aber ich denke bei anderen Gruppen ist sie sicher auch vorhanden. Was ich damit meine: Wenn ich nichts vom bevorzugten Geschlecht bekomme, wie siehts dann beim anderen Ufer aus? Ich werfe damit bewusst gewissen Gesellschaften etwas vor, aber so falsch liege ich damit nicht mal. Ist es ein Wunder, dass auf Animexx soviele Frauen ein Paar sind? Schon eine komisch grosse Häufung von lesbischen oder zumindest bisexuellen reinweiblichen Partnerschaften, nicht wahr? Und warum? Ich stelle dazu eine wilde Behauptung in den Raum: Die einzigen Männer, oder zumindest die meisten (Nehmen wir jetzt mal GA, Pridi, Bishie, Wildi und mich aus dieser Gruppe raus. *höhö*) sind hässliche, unkultivierte Otakus, die sich gross mehrheitlich mit Hentais und sonst halbheiligem Kram beschäftigen. Da wundert es doch keinen, wenn sich die eine oder andere Frau überlegt das Ufer zu wechseln, oder?
Das umgekehrte sehe ich auch aber häufig, und zwar im Pokémon-Club wo ich doch einige Jahr mit dabei bin und so einige User beobachten konnte. Viele männliche User neigten dazu mit der bisexuell zu werden oder zumindest auch mal ans eigene Geschlecht zu denken. Einfach weil es zu wenig Mädels gibt die Pokémon-Fan sind. Die männlichen User versuchten ihr “Liebes-Vakuum” mit allem möglichen zu füllen, auch wenn es notfalls das eigene Geschlecht war.
Das ganze tönt ziemlich übel, aber die Statistik beweist zumindest die grosse Häufigkeit dieser Sache. Ich bin der festen Überzeugung dass, wenn sich die ganze Sache auspendeln würde, es viel weniger Homosexuelle oder zumindest Bisexuelle geben würde. Das ist keine abschätzige Erkenntniss, lediglich eine Vermutung aufgrund der oben genannten Tatsachen.

2. Wenn nicht ich, dann wenigstens die anderen.

Ein Komplex, dem ich irgendwie auch ein bisschen verfallen bin, es gibt aber noch extreme Beispiele.
Wenn ich es schon nicht hinkriege, dann schaff ich es ja vielleicht andere zu verkuppeln. Um vor eigenen Problemen zu flüchten und diese zu verdrängen verkuppelt man Freunde und erfreut sich dann an deren Glück. Funktioniert wunderbar und schlussendlich werden damit alle Freunde glücklich. Aber mit dieser Vorgehensweise löst sich natürlich das eigene Problem in keinster Weise, und weiser wird man daraus aus nicht. Denn andere verkuppeln ist immer noch etwas ganz anderes als sich selbst verkuppeln.

Der “Serlbsterkenntniss-Komplex”

•9. April 2009 • Kommentar schreiben

Mit dem Alter steigt die Lebenserfahrung und die Fähigkeit zu Selbstbetrachtung eines Menschen unweigerlich.
Als ich heute so brav mit meinem Fahrrad unterwegs war kam mir wieder mal dieser Gedanke und ich dachte schreib mal einen Blog über die “Selbsterkenntniss-Komplexe”.

Um einzusteigen beginne ich mit zwei einfachen Beispielen, die ich mal einfach nach zwei eher berühmteren Vertretern benannt habe.
1. Der “Shinji-Komplex”: “Ich erkenne, dass ich ein Arsch bin, also profilier ich mich als Arsch”
2. Der “Kuma-Komplex”: “Ich erkenne, dass ich ein Arsch bin, also versuche ich keins zu sein”

Wie man schnell erkannt, sind beide Formen natürlich sehr extremistisch. Die eine Form ist praktisch reine Selbstverherrlichung, die andere fast reine Selbstverleugnung..
Das beide Formen die Leute, die davon geprägt sind, nie wirklich weit bringen werden, ist wohl offensichtlich. Schon jeher und in allen Formen von Umgang zwischen Menschen ist klar, dass nur ein Mittelding zwischen Selbstliebe und Liebe anderen gegenüber wirklich funktionieren kann.
Das Ziel sollte es sein an diesem Punkt seine eigenen Fehler einzusehen und seine Richtung im Leben zu ändern. Ein Beispiel wäre da der, nennen wir ihn mal “Imso-Komplex”:
“Ich erkenne, dass ich ein Arsch bin, versuche eins zu sein, scheitere dabei aber weil ich merke, dass ich diesen extremen Weg gar nicht einschlagen kann”
Er ist eine der vielen Formen eines Mittelwegs, den man an dieser Stelle vielleicht einschlagen sollte.
Dass aber das Wählen eines solchen Weges nicht gerade leicht ist, wenn man eher extremere Wege eingeschlagen hat, ist, denke ich, auch recht klar.
Was ich damit sagen will? Weiss nicht, denn irgendwie hab ich mir nur gerade den Spiegel vorgehalten um zu sehen wieviel Fehler ich selbst habe.
Bringt natürlich wenig, wenn man nachher nichts an sich ändert… :-/

Zwischen Schaffhausen und Glarus

•5. April 2009 • Kommentar schreiben

Gestern war ich an ner Geburtstags-Party in Schaffhausen. Interessante Location, angenehme Athmosphäre, nette Leute, viel Geplaudere mit der Göttin der Jagd und WinWin.
Als es dann Richtung Hause ging, packen wir uns zu Kakashi ins Auto und fahren mit Sound von the Ting Tings los. WinWin kurz an den Bahnhof, dann weiter, den mein letzter Zug war schon weg, die einzige Möglichkeit war ein Zug ab Uster zu erwischen. Also gings los. Am Steuer Kakashi, in Begleitung seines zeitweilig leicht desorienterten Navis, neben ihm und Djane, die Göttin der Jagd, und hinten ich, der eigentlich nichts bessert zu tun hatte als die langsam eindösenden leute vorne zu unterhalten. Erst in aller Ruhe nach Winterthur, dann wieder raus aufs Land, wieder irgendwie in die Nähe von Winterthur… Das Album der Ting Tings war schon in der zweiten Runde.
Und plötzlich war es so spät, dass selbst mein allerletzter Zug weg war. “Easy, ich nehm mir ein Taxi” meinte ich. “Ach Quatsch, viel zu teuer!” meinte Kakashi und war fest der Meinung mich nach Hause fahren zu wollen.
Und so gings weiter… In Richtung Zürich, vorbei am Flugplatz von Dübendorf… Das Album der Ting Tings startete in die dritte Runde… Dann waren wir endlich mal beim Zuhause der Göttin der Jagd angekommen.
Das Navi, immer noch verpeilt, legte sich nun mit mir an, denn es war der Meinung, man müsse oberhalb des Zürichsees nach Glarus fahren. (Was ein vollkommener Bockmist ist, denn das, was die Leute zwischen Rapperswil und der March als Autobahn bezeichnen, nennt sich sogar im Kanton Glarus maximal Überlandstrasse) Also gings nach Jingtown, und von dort aus in Richtung Chur. Das Album der Ting Tings war inzwischen in der vierten Schleife, aber müde waren wir es noch nicht. Als wir dann endlich bei mir zu Hause ankamen musste auch Kakashi erkennen, dass ich einfach so ziemlich am Arsch der Welt wohne. Das Album der Ting Tings durfte ich ausleihen, Kakashi fuhr alleine wieder nach Hause, etwa die halbe Strecke, die er von Schaffhausen hierher zurück gelegt hat.
Mausi nennt sie Goldhamster. Diese Leute, die einen kaum oder gar nicht kennen, und einem trotzdem Gefallen machen, die man nie erwarten würde.
In dem Sinne einen Dank an Kakashi, der Unmengen an Benzin und Zeit verschleuderte um die Göttin der Jagd in unsere geliebten Betten zu bringen, und dem ich in nächster Zeit wohl noch einige Drinks zahlen werde…