Gedanken in der Nacht

•16. August 2009 • Kommentar schreiben

Zur Zeit lese ich dank einer Kollegin extrem viel von Paolo Coelho. Eigentlich bin ich ja nicht so der Leser, bzw. eigentlich nicht mehr und dann sind seine Bücher auch eher für Frauen geschrieben. Trotzdem verschlinge ich seine Texte mit Begeisterung, und fühlte mich zu folgendem Text inspiriert. Was darin real, erfunden oder einfach eine Metapher ist, soll jeder für sich selbst rausfinden.

„Noch 5 Minuten“, dachte er sich, als er durchs Fenster hinaus schaute und die Autobahn zu seiner Linken erkennen konnte. Noch 10 Minuten, er hätte es eigentlich wissen müssen. Er war die Strecke schon oft gefahren, auch zu dieser späten Stunde. Betrunken war er, zeitweilig konnte er nicht mehr ganz geradeaus gehen. Dazu kam die Müdigkeit, die ihn übermannte, als er losging, da er die letzten Nächte nur wenig, und wenn dann mit Alpträumen versetzt durchschlief. Nun aber waren sowohl Trunkenheit wie Müdigkeit verflogen, sein Kopf klar, seine Gedanken auf Reisen.
Früh war er aufgestanden, erinnerte er sich. Geträumt hatte er, dass sie in seinen Armen liegend ihm ein Kind gebahr. Wobei, geträumt war gelogen, nein, vielmehr gedacht, vorgestellt, gar vielleicht gewünscht hatte er es sich. Denn wenn er etwas konnte, dann bestimmen was er nicht träumte, nicht was er träumen wollte.
Und dabei fühlte er sich derzeit nicht in der Lage an eine ewige Beziehung zu glauben, beziehungsweise so eine einzugehen. Er fühlte seine Naivität, seine jugendliche Blindheit, seine einfältigen Wünsche bei diesem Gedanken.

„Noch bis zum nächsten Absatz“, dachte er sich und las bis zur nächsten Seite.
Wie es wohl wäre, stellte er sich vor, wenn er im Zug mit einer seiner einst geliebten Frauen auf eine Frau treffen würde, die er auf die gleiche tiefgehende Art geliebt hatte, wie die andere. Und wie er der einen klar machen konnte, dass er die andere gleich liebte wie sie einst, ohne natürlich, dass diese wiederum etwas davon bemerken würde. Es erschien ihm irgendwie grundlos sich die beiden einseitig vorzustellen, so dass eine nicht verstand was die andere danach begriff. Trotzdem liess ihn die Sache nicht los.
Erfolglos erstellte er Szenarien zu diesem Gedanken und biss dabei immer wieder auf seinen Kaugummi, der eigentlich scharf nach Zimt schmeckte, dessen Geschmack er aber längst kannte und ihm deshalb kaum mehr auffiel, obschon er ihn gegenüber anderen Geschmacksrichtungen vorzog.
Ob jede Liebe wie ein Kaugummi seinen Geschmack irgendwann ihren Reiz verlor, fragte er sich, in seiner Überzeugung wissend, dass dies nicht sein konnte. Er hatte selbst das Gegenteil schon erlebt und glaubte immer noch daran, dass schlussendlich Geduld und die Fähigkeit zu warten immer zum Ziel führten.
„Eine Seite noch“, dachte er sich, und las noch einen Absatz, dann legte er sein Buchzeichen hinein und spielte mit seinen Haaren. Ein Haar blieb in seinen Fingern hängen.
Er blätterte zurück. Er konnte sich erinnern, dass sich eines ihrer Haare in diesem Buch befanden. Er erkannte es sofort, es war dicker und dunkler als die seinigen. Als er es fand, lag er das Seinige dazu und schloss das Buch. Nein, er war noch nicht bereit.
„Bist du immer noch mit deiner Freundin zusammen“ hatte ihn eine Kollegin gefragt. „Nein“, hatte er geantwortet und ihr dann aus seiner Sicht die Dinge erklärt, wohlwissend, dass es andere Ansichten dazu gab. Der leicht entrüstete Ausruf gegenüber seiner Ex der darauf folgte, überraschte ihn nicht, es war nicht das erste Mal, dass jemand so auf seine Ausführungen reagierte.
Angekommen an seiner Station wurden die Schatten wieder verdächtiger, die Geräusche angsteinflössend. Der Alkohol hatte seinen Körper eben doch noch nicht ganz los gelassen

zehn Fragen

•10. August 2009 • 2 Kommentare

Die Idee kommt eigentlich von Mausi und sie kam mal zum Einsatz, als wir beim besten Willen nicht mehr wussten über was wir redeten sollten. Da kam sie mit der Idee: Stell mir einfach 10 Fragen. Mal abgesehen davon, dass es nicht gerade einfach ist einer Person, von der man meint sehr vieles über sie zu wissen, 10 Fragen zu stellen, deren Antwort man nicht eh schon weiss, oder zumindest erdenken kann, enthält die Sache eine weitere Hürde: Man kann ja nicht irgend eine Frage stellen. Wenn man schon explizit 10 Fragen zu einer Person stellt, dann sollten die schon einen gewissen Inhalt haben, sollten keine Fragen sein, die man mit einem Wort beantworten kann, schlussendlich zeigt man damit ja auch wie sehr man sich für die andere Person interessiert, wie hoch das eigene geistige Niveau ist usw.
Trotzdem mochte ich das Spiel, wir konnten uns schlussendlich, sofern ich mich erinnern kann, anderthalb Stunden damit beschäftigen. Und deswegen stell ich jetzt einfach mal blindlings in die Internet-Welt 10 Fragen:

1. Apfel oder Birne? (Die Frage hat mehr Gehalt, wenn ich dazu erwähne, dass ich als Kind die Omnipräsenz von Äpfeln dermassen verabscheute, dass ich in meinen Fanstories immer explizit nur Birnen vorkommen liess)

2. Was halten sie von Christoph Blocher und der aktuellen SVP-Politik?

3. Wie hoch war der höchste Punkt an dem sie jemals waren? (Flughöhe mit einem Flieger zählt logischerweise nicht, auch eine Gletscherlandung gilt nicht)

4. Mal abgesehen von dem, was ich eh schon weiss: Was denken sie über mich, wenn sie ehrlich sein dürfen?

5. Würden sie vollen Ernstes in einen höchst wahrscheinlich für sie tödlichen Krieg ziehen, wenn ihr Land das von ihnen verlangt?

6. Wie würden sie reagieren bzw. was würden sie als allererstes machen, wenn sie ein beliebig grosse Summe an Geld zu Verfügung hätten?

7. Glauben sie, dass es in der heutigen Gesellschaft noch möglich ist, eine Familie im klassischen Muster zu haben, mit Ehe ohne Scheidung, ohne Kinder früherer Geliebter usw.?

8. Worüber lachen sie?

9. Fühlen sie sich von ihrem Beruf vollkommen ausgefüllt? Falls nein: Glauben sie, dass das überhaupt möglich ist?

10. Haben sie schon mal den Drang verspürt auf einer Bühne/beim Fernsehen/Radio aufzutreten oder sonst irgendwie im Scheinwerferlicht zu stehen? Und wenn ja, in welchem Lebensabschnitt?

Das sind jetzt Fragen zusammengestellt aus dem obigen Spiel mit Mausi, einigen Radio-Sendungen und meiner persöhnlichen Selbstbetrachtung. Ich erwarte keine Antworten, aber irgendwie würde ich einige davon jedem Menschen gerne mal stellen.

Eine Art Baumstamm

•26. Juli 2009 • 1 Kommentar

Ich hab schon mal im Rahmen einer Reihe namens „Ein Rundumschlag in der Animanga-Szene“ über die Verhaltungsmuster der dazugehörigen Leute nachgedacht, nun möchte ich das Thema nochmals ausgraben, auch wenn mir diesmal wahrscheinlich weniger Leute einfach so recht geben werden. Bevor ich beginne möchte ich noch kurz sagen, dass der Text symbolisch und metaphorisch verstanden werden muss, ich will hier niemanden brüskieren.
Es geht um die Struktur von Foren.
Diese, und da sind wir auch schon beim Titel, wachsen ähnlich wie ein Baumstamm. Ring für Ring bildet sich und so einzelne Generationen, die zwar unter sich grösstenteils homogen sind, aber trotzdem mit den anderen Generationen verbunden sind.
Das ganze bildet so eine Art Organismus, bei der alle Schichten ihren wichtigen Teil erfüllen. Wir haben ganz in der Mitte die Gründer-User, die User der ersten Stunde. Je älter der Baum wird, desto mehr sterben davon weg. Ohne sie aber, könnte gar kein weiterer Ring wachsen. So lagert sich immer mehr Schicht für Schicht neue Userschaft an, und je mehr User angewachsen sind, desto mehr können dazu kommen. Nur ein Volk, das bereits existiert kann sich auch fortpflanzen.
Das ist der erste Teil der Foren-Wachstumslehre, die wohl manche schon selbst kennen.
Nun, möchte ich das ganze erweitern. Und zwar gibts in dieser Art Baumstamm eine weitere Struktur. Denn der Baum muss irgendwie wachsen, er geht nicht nur in die Breite, er wächst auch in eine Richtung. Nicht alle Zellen in diesen Ringen sind gleich. Grob ausgedrückt unterscheide ich hier in Aristokraten und Bauern. Das tönt böse, dient aber wirklich nur der Veranschaulichung.
Erst möchte ich die Aristokraten behandeln. Sie sind, wie der Name es schon sagt eine ausgewählte Userschaft, und zwar aus folgendenen „Rängen“:
- Mitglieder der Führung des Forums, Administratoren, Moderatoren usw.
- Wichtige Personen von ausserforischen Aktionen (im Falle des MFs wären das z.B. Leute, die nur im Zusammenhang mit der JAN in Aktion treten)
- Leute, die auffällig in der Gunst oben genannter Personen stehen
- generell gilt: eher Leute mit mehr Sozialkompetenz als Mitglieder des Bauernstands
- generell gilt: je länger ein User dabei ist, desto eher ist er Teil der Aristokratie
- generall gilt: je älter ein User ist, desto eher ist er ein Teil der Aristokratie (steht in enger Verbindung zu den beiden Punkten oben)
- Leute, die auf irgendeine Art auffallen, z.B. von der Administration akzeptierte Spamer oder auch hervorragende Zeichner (im Falle eines aktiven Fan-Art Bereichs)
- User, die die Obrigkeit, bzw. die Aristokratie akzeptieren, gut heissen und sich ihr anschliessen wollen.

(Ich hoffe mir sind jetzt alle in den Sinn gekommen… ^^“)

Die Aristokraten sind gerne unter sich, halten sich auf Distanz mit der Bauernschaft, man kann sie als hochnäsig ansehen. Theoretisch kann aber jeder Teil der Aristokratie werden, je nachdem welchem der oben genannten Punkte man den User zuschreiben kann, gehts schneller oder weniger schnell. Auch erwähnt werden muss, dass die Aristokraten nicht prinzipiell hochnäsig oder abschätzig gegenüber den Bauern sind, meistens mischen sie sich sogar unter das Bauernvolk und werden von dem auch akzeptiert.
Die Aristokratie führt das Forum, selbst wenn es, wie viele vorallem auch kleinere Foren, diktatorisch geführt wird, hat sie meist ein minimales Mitspracherecht.

Der Gegenpol bildet der Bauernstand. Je nach Forum können die Bauern zwischen 60% und 90% der Userschaft bilden. Meist sind sie also den Aristokraten zahlenmässig überlegen. Im Unterschied zur Aristokratie haben sie allerdings keinerlei Macht. Das Bannen von Bauern passiert selten mit Aufschrei. Böse gesagt: Bauern kann man opfern ohne dafür Haare lassen zu müssen. (Genau deswegen nenn ich sie Bauern)

Aber genau hier liegt das Problem, und wer jetzt sauer wurde, der sollte jetzt umso genauer lesen. Denn, vergessen wir nicht, das ganze ist immer noch ein Baumstamm. Stellen wir uns nun also vor, dass die Aristkraten zusätzlich zur normalen Sterblichkeit, der regelmässig Aristkraten wie Bauern aus dem Baumstamm entfernt, noch Bauern abstösst, dann kriegen wir plötzlich das Problem, dass die Bauern den Aufstand starten. Da sie Bauern sind können sie die Herrschaft nicht an sich reissen, also bleibt ihnen nichts anderes übrig, als sich Stamm zu lösen und eine andere Gesellschaft zu suchen, wo sie wieder hinein wachsen. Schlussendlich besteht der Stamm nur noch aus Aristkraten und was passiert? Genau das was passiert wäre, wenn während der französischen Revolution die Bauern ausgewandert wären (statt dessen haben sei rebelliert, wie schon erwähnt, geht das ja nicht). Die Adligen wären verarmt, keiner mehr hätte Steuern gezahlt, der König wär verhungert. Oder was passiert, wenn bei einem Körper das Gehirn beginnt andere Extremitäten abzustossen, plötzlich kann sich der Organismus am Leben erhalten.
Genau so verhält es sich in einem Forum. Wird die Aristokratie zu egozentrisch, fallen plötzlich die Bauern weg, das Leben weicht aus dem Baumstamm und der Baum stirbt. Die Aristokraten, die sich zu sehr auf sich fixiert haben und über die Bauern lachten, die in ihrem eigenen Kreis wirtschafteten, bekommen keinen Zuwachs mehr. Sie sind gar nicht in der Lage den Organismus am Leben zu erhalten, da sie nicht mehr aus den Bauern die Aristokraten herausfiltern können, die wiederum die ersetzen, die der Aristkratie wegsterben. Und so verfault das ganze System und zerfällt schlussendlich.

Die Schlussaussage kann also nur lauten: Nur wenn Aristkraten und Bauern in gegenseitiger Wertschätzung leben, kann die Gesellschaft erhalten werden.

Ich finde das Ganze höchst interessant, denn in Foren, wo sich häufig Leute sammeln, die mehr oder weniger gleichwertig sind, auch was ihre meist nicht immer schöne Vergangenheit, ihre wahre gesellschaftliche Position usw. angeht, bildet sich schlussendlich doch wieder eine Gesellschaft, die der gesamtheitlichen (oder wahren, oder wie auch immer man das nennen will) Gesellschaft von der Struktur her gleich ist.
Man kann eine Art Zellteilung beobachten. Ein Teil eines Organismus spaltet sich ab, sammelt sich an einem anderen Ort und baut, aufgrund des immer noch gleichen Erbguts, wieder die genau gleiche Struktur auf, wie der Gesamt-Organismus.
So gesehen kann ich auch die Sichtweise einiger Forscher verstehen, die die Menschheit als Ganzes als Organismus sehen.

strange… (En desu?!)

•20. Juli 2009 • Kommentar schreiben

Jetzt bin ich ziemlich genau drei Tage wieder solo, ich gebs zu, es gab schon schönere Tage in meinem Leben…
Verrückter ist eher, was in der Zeit passiert ist:
1. Genau in der gleichen Zeit haben sich zwei weitere Päärchen getrennt, die zur ungefähr gleichen Zeit wie ich und meine nunmehr Ex zusammen kamen.
2. Plötzlich schüttet mir jemand ihr Herz aus, in WoW, wo ich alle Bekanntschaften, mal abgesehen von denen, die ich vorher schon life kannte, sehr platonisch betrachte und auch so behandle. WTF? oo“
3. Glarnersprinter von Zürich nach Glarus 16:50. Wir stecken im Tunnel vor Thalwil fest weil irgend so ein Heini die Notbremse gezogen hat (im Tunnel! Wie blöd muss man sein?! oo). Der Zug kriegt eine Viertelstunde Verspätung. Vor mir ruft eine zurecht aus, die neuen Sprinterzüge sind technologisch fehlerhafter als ein Emmentaler löchriger ist. Anstatt den Zeitunterschied zu korrigieren tuckert das Sprinterchen langsam entlang dem Zürichsee nach Ziegelbrücke. Mehrmals hält es an, weil andere Züge vorbeifahren müssen. Es wird immer später, allen wird klar, dass ihre Anschlüsse längst abgefahren sind. Die vor mir ruft ein weiteres Mal aus, und wendet sich wieder an mich, wie sie es schon beim ersten Mal tat. Dann läuft sich zweimal an mir vorbei, spricht wieder mit mir. Wieso? Ich mein, es gibt noch genug andere Leute im Zug, die auch näher bei ihr sitzen würden. Beim zweiten Mal kommt zwischenzeitlich eine Familie und setzt sich an ihren Platz. Sie muss sich zu mir setzen. Unzufrieden gucken wir nach draussen, inzwischen sind wir wenigstens in Ziegelbrücke. In Niederurnen, eine Station weiter, stehen wir allerdings schon wieder. Wieder ruft sie aus, wir kommen ins Gespräch. Ich erfahre, dass sie meinen Bruder kannte, eine Freundin seiner Ex ist usw. Ich frage nicht nach ihrem Namen. Nur „En desu“, über das hier schon mal geschrieben habe, kommt mir in den Sinn. Ich hab keinen Bock drauf. En wollte anscheinend unbedingt, dass wir uns trafen, aber ich bin gerade 3 Tage weider solo, die üblichen Unzufriedenheiten bzw. die Wut über die Trennung brodeln tief in mir ein bisschenvor sich hin, ich hab keinen Bock jemanden kennen zu lernen… Auch wenn sie in Zürich wohnt und ich in nem halben Jahr vielleicht auch…

Find the difference – find the stile

•15. Juli 2009 • 3 Kommentare

Im MF haben wir seit kurzem einen neuen User namens Toby. Dummerweise bin ich ein ziemlicher Fan vom echten Tobi und dazu hasse ich es, wenn sich User wie andere, bekanntere User nennen. Deswegen kann ich mir nicht verkneifen das hier zu zeigen:

difference-tobi

Würde ich im MF nicht mit Problemen rechnen müssen, wenn ich das Pic dort veröffentlichen würde, hätte ich es dort auch längst getan. Krieg ich Straf-Freiheit Taichou? ^^

Geschützt: Heroes Comeback

•9. Juli 2009 • Geben Sie Ihr Passwort ein, um Kommentare lesen zu können.

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Was ich mag – Personal Paradise

•30. Juni 2009 • Kommentar schreiben

Ich war ja immer seeeehr skeptisch was deutsche Manga angeht. Lange lehnte ich sogar fast kategorisch ab überhaupt einen nur schon in die Hand zu nehmen.
Und dann kam Personal Paradise von Melanie Schober.
Ich hab der Sache erst nicht so recht getraut. Die Figuren sind fast etwas chibihaft, die Idee von Kindergangs, die Städte kontrollieren kannte ich bisher nur aus Afrika und Südamerika.
Aber dann las ich mich rein, in die Welt von Personal Paradise, wo eine Stadt, unterteilt in West-, North-, South und Eastside, von Kindergangs kontrolliert werden. Wo Grausamkeit, sexueller Missbrauch, Mord, Drogen usw. zum Alltag gehören. Und dazu noch die Geschichte um die NHIs (Non-human-indivuals (Menschen mit einer jeweils einzigartigen speziellen Fähigkeit)), die aber weder den roten Faden der Geschichte bilden, noch sonst irgendwie ein echter Schwerpunkt sind, sondern lediglich eine weitere Eigenheit dieser Welt.
Seit kurzem ist nun der dritte Band draussen bei dem die Welt wieder aus dem Blickwinkel anderer Charaktere gezeigt wird als in den vorherigen Bänden. Dabei tauchen auch alte Gesichter auf, und so entsteht schlussendlich eine interessante Gesamt-Story in dieser Stadt.
Über das Ganze gesehen hat Personal Paradise einige sehr nette Aspekte:
- Eine tiefgehende, emotionale, aber auch sehr starke Grundstory
- Wechselnde Hauptcharaktere wodurch man die Welt viel ganzheitlicher und echter sieht als in anderen Serien
- Die Story ist düster, ernst, teilweise brutal, gemixt mit Slapstick-Einladung wird sie aber nie zu schwer, aber auch nicht zu flach.
- Am Anfang drückt noch ein bisschen eine „deutsche Convention-Mentalität“ durch, im neusten Band spürt man davon aber praktisch nix mehr.
-Das Charakterdesign ist einzigartig und unterstreicht die Charas nicht nur optisch und mit ihrer Art, sondern auch mit so Feinheiten wie Ausdruckweise.

Ich kanns sehr empfehlen, wohl mit Abstand der beste deutschsprachige Manga, und da Bleach zurzeit in meinen Augen grad irgendwie ne Krise hat, les ich ihn sogar lieber als die japanischen.

Versuch mal zu erklären

•25. Juni 2009 • Kommentar schreiben

… was ein „Tarräsack“ ist!
Ich weiss nicht, wie ich drauf gekommen bin, aber manchmal verirren sich ja meine Gedanken selbst in die Stauräume der Subarus der echten Glarner Bergbewohner.
Dort liegt nämlich garantiert einer. Ein „Tarräsack“. Nur: Was ist das überhaupt?
Okay, ich versuch mal zu erläutern: Das Wort besteht aus zwei Teilen: „Tarrä“ und Sack, letzteres verstehen sogar Engländer, Franzosen usw., aber was das erste Wort bedeutet… Keine Ahnung, auch ich nicht, ehrlich. Dabei würde es diesem Sack sicher genau die richtige Bezeichnung bezüglich seiner Funktion angeben!
Naja, egal, sowieso weil diese Säcke so ziemlich jede Funktion erfüllen können. Und damit wären wir jetzt bei der freieren Erklärung was ein „Tarräsack“ ist.
Diese Säcke haben alle eins gemeinsam: Sie sind farblich eher braun, mit verwaschener Farbe ist meistens irgend noch ein Logo drauf gepackt, sie sind aus sehr grob gewebten Stoff, dessen Art ich nicht benennen kann, sie sind alle immer seeeehr dreckig und stinken gottlos, aber man kann wirklich alles damit transportieren! Und wenn der Samichlaus, Nikolaus, Weihnachtsmann oder wer auch immer kommt, dann trägt er immer einen Sack bei sich, der dem „Tarräsack“ extrem ähnlich sieht…
Ich mach ne Wette, in nichtglarnerischen Dialekten gibts ein ganz einfaches Wort dafür, aber mir kommts einfach nicht in den Sinn… >.<

sim(s)ulierte Zukunft

•21. Juni 2009 • 2 Kommentare

Meine Frau ist ein riesiger Fan von Sims. Ich eigentlich auch, aber ich werd mir die neuste Ausgabe erst kaufen, wenns noch ein paar Addons hat, denn bis jetzt gibts für mich bei dem Game noch zu wenig Auswahl bei Möbelstücken usw.
Sie aber hat sofort das Game gekauft und beginnen zu spielen. Und mich und sie simuliert. Innerhalb einer Woche bekamen wir drei Kinder und kamen wir ins Pensionsalter.
Nun siehts so aus:
Shura: Erfolgreiche Gentechnik-Expertin
Kuma: Gouverneur
Kinder:
Shirin: Die kühle Schönheit mit schönen langen Haaren, aber wohl zu kompliziert um jemals zu heiraten, beruflich Hauptkommisarin bei der Polizei
Rose: Die etwas rundliche Lebefrau mit einer kribelnden Liebschaft, die bald zur Heirat führen wird, beruflich erfolgreiche Journalistin.
Rob: Mein einziger Sohn ist ebenfalls vergeben und nebenbei erfolgreicher Sportler, der seit kurzem Kinder trainiert.

Ich muss sagen, damit kann ich sehr gut leben, wenn meine Zukunft so aussehen soll, dann kann ich ja echt nicht klagen. ^^

(Anmerkung am Rande: Das Game wurde ganz allein von meiner Freundin gespielt, das einzige, dass sie wusste, war, dass ich den Namen Shirin liebe)

Ein gutes Zeichen? Ich hoffs doch schwer. ^^

Einmal Hangar auffüllen bitte!

•18. Juni 2009 • Kommentar schreiben

Joa, so dachte ich letzthin. Jetzt kommen dann nämlich bald jede Menge erfolgreiche Mech-Animes aus Japan in der Schweiz auf DVD raus. Lange genug hab ich gewartet nachdem sie Gundam Seed Destiny leider nie deutsch synchronisiert haben. (und ja, ich sage leider: Denn die deutsche Synchro von Gundam Seed kann nach wie vor absolut mit der japanischen mithalten, echt jetzt!)
Also bin ich mal auf WOG und hab da mal meine Vorbestellungen gemacht…
Gundam 00, erste Hälfte: 269,70 Franken
Gurren Lagann, Staffel komplett: 239,70 Franken
Code Geass, Lelouch of the Rebellion, beide Staffeln komplett: 479,40 Franken

Dazu würden jetzt eigentlich noch Pumpkin Scissors und Linebarrels of Iron kommen, aber dummerweise bin ich ja seit kurzem armer Student… Ich darf mein Geld nicht mehr planlos ausgeben. Was mach ich bloss? >..<