Geschützt: Heroes Comeback
•9. Juli 2009 • Geben Sie Ihr Passwort ein, um Kommentare lesen zu können.Was ich mag – Personal Paradise
•30. Juni 2009 • Kommentar schreibenIch war ja immer seeeehr skeptisch was deutsche Manga angeht. Lange lehnte ich sogar fast kategorisch ab überhaupt einen nur schon in die Hand zu nehmen.
Und dann kam Personal Paradise von Melanie Schober.
Ich hab der Sache erst nicht so recht getraut. Die Figuren sind fast etwas chibihaft, die Idee von Kindergangs, die Städte kontrollieren kannte ich bisher nur aus Afrika und Südamerika.
Aber dann las ich mich rein, in die Welt von Personal Paradise, wo eine Stadt, unterteilt in West-, North-, South und Eastside, von Kindergangs kontrolliert werden. Wo Grausamkeit, sexueller Missbrauch, Mord, Drogen usw. zum Alltag gehören. Und dazu noch die Geschichte um die NHIs (Non-human-indivuals (Menschen mit einer jeweils einzigartigen speziellen Fähigkeit)), die aber weder den roten Faden der Geschichte bilden, noch sonst irgendwie ein echter Schwerpunkt sind, sondern lediglich eine weitere Eigenheit dieser Welt.
Seit kurzem ist nun der dritte Band draussen bei dem die Welt wieder aus dem Blickwinkel anderer Charaktere gezeigt wird als in den vorherigen Bänden. Dabei tauchen auch alte Gesichter auf, und so entsteht schlussendlich eine interessante Gesamt-Story in dieser Stadt.
Über das Ganze gesehen hat Personal Paradise einige sehr nette Aspekte:
- Eine tiefgehende, emotionale, aber auch sehr starke Grundstory
- Wechselnde Hauptcharaktere wodurch man die Welt viel ganzheitlicher und echter sieht als in anderen Serien
- Die Story ist düster, ernst, teilweise brutal, gemixt mit Slapstick-Einladung wird sie aber nie zu schwer, aber auch nicht zu flach.
- Am Anfang drückt noch ein bisschen eine “deutsche Convention-Mentalität” durch, im neusten Band spürt man davon aber praktisch nix mehr.
-Das Charakterdesign ist einzigartig und unterstreicht die Charas nicht nur optisch und mit ihrer Art, sondern auch mit so Feinheiten wie Ausdruckweise.
Ich kanns sehr empfehlen, wohl mit Abstand der beste deutschsprachige Manga, und da Bleach zurzeit in meinen Augen grad irgendwie ne Krise hat, les ich ihn sogar lieber als die japanischen.
Versuch mal zu erklären
•25. Juni 2009 • Kommentar schreiben… was ein “Tarräsack” ist!
Ich weiss nicht, wie ich drauf gekommen bin, aber manchmal verirren sich ja meine Gedanken selbst in die Stauräume der Subarus der echten Glarner Bergbewohner.
Dort liegt nämlich garantiert einer. Ein “Tarräsack”. Nur: Was ist das überhaupt?
Okay, ich versuch mal zu erläutern: Das Wort besteht aus zwei Teilen: “Tarrä” und Sack, letzteres verstehen sogar Engländer, Franzosen usw., aber was das erste Wort bedeutet… Keine Ahnung, auch ich nicht, ehrlich. Dabei würde es diesem Sack sicher genau die richtige Bezeichnung bezüglich seiner Funktion angeben!
Naja, egal, sowieso weil diese Säcke so ziemlich jede Funktion erfüllen können. Und damit wären wir jetzt bei der freieren Erklärung was ein “Tarräsack” ist.
Diese Säcke haben alle eins gemeinsam: Sie sind farblich eher braun, mit verwaschener Farbe ist meistens irgend noch ein Logo drauf gepackt, sie sind aus sehr grob gewebten Stoff, dessen Art ich nicht benennen kann, sie sind alle immer seeeehr dreckig und stinken gottlos, aber man kann wirklich alles damit transportieren! Und wenn der Samichlaus, Nikolaus, Weihnachtsmann oder wer auch immer kommt, dann trägt er immer einen Sack bei sich, der dem “Tarräsack” extrem ähnlich sieht…
Ich mach ne Wette, in nichtglarnerischen Dialekten gibts ein ganz einfaches Wort dafür, aber mir kommts einfach nicht in den Sinn… >.<
sim(s)ulierte Zukunft
•21. Juni 2009 • 2 KommentareMeine Frau ist ein riesiger Fan von Sims. Ich eigentlich auch, aber ich werd mir die neuste Ausgabe erst kaufen, wenns noch ein paar Addons hat, denn bis jetzt gibts für mich bei dem Game noch zu wenig Auswahl bei Möbelstücken usw.
Sie aber hat sofort das Game gekauft und beginnen zu spielen. Und mich und sie simuliert. Innerhalb einer Woche bekamen wir drei Kinder und kamen wir ins Pensionsalter.
Nun siehts so aus:
Shura: Erfolgreiche Gentechnik-Expertin
Kuma: Gouverneur
Kinder:
Shirin: Die kühle Schönheit mit schönen langen Haaren, aber wohl zu kompliziert um jemals zu heiraten, beruflich Hauptkommisarin bei der Polizei
Rose: Die etwas rundliche Lebefrau mit einer kribelnden Liebschaft, die bald zur Heirat führen wird, beruflich erfolgreiche Journalistin.
Rob: Mein einziger Sohn ist ebenfalls vergeben und nebenbei erfolgreicher Sportler, der seit kurzem Kinder trainiert.
Ich muss sagen, damit kann ich sehr gut leben, wenn meine Zukunft so aussehen soll, dann kann ich ja echt nicht klagen. ^^
(Anmerkung am Rande: Das Game wurde ganz allein von meiner Freundin gespielt, das einzige, dass sie wusste, war, dass ich den Namen Shirin liebe)
Ein gutes Zeichen? Ich hoffs doch schwer. ^^
Einmal Hangar auffüllen bitte!
•18. Juni 2009 • Kommentar schreibenJoa, so dachte ich letzthin. Jetzt kommen dann nämlich bald jede Menge erfolgreiche Mech-Animes aus Japan in der Schweiz auf DVD raus. Lange genug hab ich gewartet nachdem sie Gundam Seed Destiny leider nie deutsch synchronisiert haben. (und ja, ich sage leider: Denn die deutsche Synchro von Gundam Seed kann nach wie vor absolut mit der japanischen mithalten, echt jetzt!)
Also bin ich mal auf WOG und hab da mal meine Vorbestellungen gemacht…
Gundam 00, erste Hälfte: 269,70 Franken
Gurren Lagann, Staffel komplett: 239,70 Franken
Code Geass, Lelouch of the Rebellion, beide Staffeln komplett: 479,40 Franken
Dazu würden jetzt eigentlich noch Pumpkin Scissors und Linebarrels of Iron kommen, aber dummerweise bin ich ja seit kurzem armer Student… Ich darf mein Geld nicht mehr planlos ausgeben. Was mach ich bloss? >..<
Greenfield 2009
•15. Juni 2009 • 2 KommentareGleich zu Beginn: Es war mein erstes Open Air, und ich hatte vorher keine Ahnung, wie das im Detail abläuft.
Insofern möge man mir meine folgenden, vielleicht noobigen Aussagen verzeihen.
Freitag: Mein erster Open-Air beginnt, mit Poik fahre ich per Zug von Zürich nach Interlaken. Schon auf dem Weg dorthin begegnen uns einige andere Besucher. Z.B. eine noch halbwegs Minderjährige zusammen mit ihrem Begleiter/Teilzeitfreund/Beziehung, die sich gottlos darüber aufregt, dass sie vielleicht mit all dem Gras gefilzt werden könnten, und sie dann nichts zum kiffen hätten. Auf jeden Fall drehen sie wacker ihre Joints und verstecken sie in ihrem Ausschnitt.
Angekommen auf dem Festival-Gelände (das war dank Poiks Erfahrung und Planung schneller und problemloser erreichen als viele andere) stellen wir erstmal unser Zelt auf, richten uns ein und suchen dann nach den anderen. Pünktchen aka Stössu finden wir recht schnell, Joos dauert da etwas länger und Poiks Arbeitskollegin wird sogar ziemlich komplex. Wir irren planlos im Zelten-Meer umher und finden sie erst nach langer Suche. Stössu und ihre Bande haben einen Pavion aufgestellt, der gut durchlüftet ist und viel Schatten bietet, die nächsten drei Tage findet man uns tagsüber fast immer dort, da es der beste Platz zum ausspannen und Schatten tanken ist.
Es wird spät, als wir erstmal eine Band hären. Nightwish treten auf der Main Stage auf, als gerade die Sonne untergangen ist. Instrumental sind sie immer noch genauso genial wie früher. Aber dann betritt ein Mädchen im pink-weissen Blumen-Kleidchen, mit blondierten Haaren und später sogar mit einem silbernen Krönchen die Bühne… Ich wills erst nicht wahr haben, später wirds mir aber dann doch versichert: Das ist immer noch die gleiche Sängerin wie vor einem Jahr im Hallenstadion. Naja, vielleicht vom Namen her, aber das wars dann auch schon. Sie quietscht wie ein Eisenbahnwagen, trifft die hohen Töne nicht, das Publikum läuft davon, die Hände werden kaum noch gen Himmel gestrickt. Zumindest solange bis wieder ein Lied gspielt wird, wo sie nicht singt. Kein Vergleich mehr zu vor einem Jahr als sie ihren Einstieg gab und noch richtig cool war. Dieses Püppchen, dass da vorne wie ein kleine Pseudo-GoLo rumhüpft und kreischt, würde man nicht mal mehr an einen Kindergeburtstag einladen. Schade, wirklich, denn sonst ist Nightwish unverändert und bringt musikalisch nach wie vor das, was man an der Band liebte…
Noch bevor sie fertig sind ziehen sich Poik und ich auch zurück und gönnen uns ein paar Drinks. Später meint Poik sogar, dass sie schwanger sein könnte. Vielleicht, nachdem sie ihr Krönchen aufgesetzt hatte, konnte ich sie eh kaum noch anschauen…
Via Baccardi-Zelt und einigen netten Unterhaltungen mit zwei von Stössus Kameradinnen begeben wir uns Richtung Zelt udn schlafen so gegen 5 Uhr morgens ein.
Samstag: Scheisse ist das heiss! Um 8 wache ich das erste Mal, nass geschwitzt. Unser Zelt mag vielleicht den übelsten Stürmen in den südamerikanischen Anden gestrotzt haben, aber die Temperatur im Innern foltert einen fest so sehr, dass man sich in die Anden wünscht, wos wenigstens kühler ist. Um 10 ist auch Poik wach und wir begeben uns wieder zu Stössus Pavion. Unglaublich wieviel Zeit man in diesem kühlen Schatten tot schlagen kann! Es wird schon wieder später Nachmittag als wir uns wieder beginnen zu bewegen und schier besser ausgeruht sind als nach den paar Stunden Schlaf.
Mit Guano Apes beginnen wir den musikalischen Abend. Grad paralysierend sind sie nicht, aber Stimmung machen sie alleweil und bringen einen in Stimmung. Die grossen Acts warten noch auf. Nämlich Billy Talent gleich im Anschluss. Die gehen voll ab und die Stimmung ist genial im Publikum. Das erste Mal erfahre ich, dass man diese Mischung aus Boxkampf und “Tütschibahn” mitten im Publikum “Ring of Death” nennt. Nicht mein Ding, ich bin hier um die Band zu hören und nicht um “Tütschiauto” zu spielen. Poik ist da anders und springt zweimal in diesen Haufen aus vorwiegend T-Shirt-losen Männern, die sich gegenseitig in alle Richtungen schleudern. Bevor das Konzert um ist, und ich auch noch so einen Ring of Death gedrängt werde, wechseln Poik und ich ins Zelt, wie the Ting Tings spielen werden. Wir ergattern uns einen Platz an der vordersten Front und erleben eine wahrhaft geile Show! Ich liebe the Ting Tings, und liebe das, was sie bieten! Fast bei jedem Lied wechseln die beiden wieder ihre Instrumente aus. Sie tanz umher, wird Trommeln um, steht drauf und singt weiter. Er spielt Key-Board, Schlagzeug, Gitarre, alles gleichzeitig. Die Stimmung ist super, die Publikum friedlich und trotzdem hell begeistert am feiern, sogar Poik, der sie vorher kaum kannte ist begeistert. Das beste Konzert für mich am Greenfield, und es hat sich mega gelohnt! Am Schluss verpass ich den Drumstik nur um ein paar Zentimeter…
Als nächstes würden jetzt eigentlich noch the Wombats auf uns warten, aber Poik und ich sind erstmal fertig. Kurz ziehen und uns um und gehen dann zurück zum Baccardi-Zelt wo wir die beiden vom Freitag-Abend wieder treffen. Nach einem Drink tanzen wir wieder fröhlich in die Morgentunden, bis Poik und mir der Alkohol ausfährt und wir einfach nur noch müde sind und schlafen wollen.
Sonntag: Der letzte Tag und wieder weckt mich dei brütende Hitze, für einen Ventilator würde ich einiges geben, aber es nützt alles nichts. Dieses Mal ist es sogar so heiss, dass nicht mal mehr der Pavion der Stössus uns noch wirklich in Ruhe ausspannen lässt. 5 Mal gehen wir zur Wasserstelle. Überall stapelt sich der Abfall, die Blicke sind müde geworden, kaum einer mag noch Bier trinken. (Poik und ich haben uns übrigens ziemlich zurück genommen. ^^) Die Toi Toi Inseln stinken schlimmer als die Jauche-Kästen meines Onkels. Alles stinkt nach Alkohol, Pisse, Deo und Schweiss. Aber eine Band steht noch auf unserem Plan: Disturbed, der Grund wieso Poik hier ist. Ganz an die Front schaffen wir es leider nicht, aber doch ziemloch weit nach vorne. Ich kenn die Band nicht, kein einziges Lied, aber sie machen Stimmung, sehen cool aus, und auch wenn der Sänger manchmal das Verhalten eines Gorillas hat, schafft er es sogar mich zum mitmachen anzuregen. Wieder gehen Rings of Death auf, ausserdem wird das halbe Publikum auf Händen nach vorne getragen. Poik geht voll ab, geniesst es in vollen Zügen, irgendwann verlier ich ihn aus den Augen. Erst als es vorbei ist, findet er mich wieder.
Müde gehts zurück zum Zelt, das Wetter wird schlechter, hastig bauen wir unser Zelt ab und verschwinden. Am Bahnhof müssen wir drei Viertelstunden warten bis der nächste Zug kommt, das freut unser Herz doch. Ist Interlaken soweit von allem weg?
Via Zürich gehts nach Hause, ich erwisch knapp meinen Zug. 5 Stunden nach dem Ende des Konzerts von Disturbed bin ich zu Hause, und lebe noch. ^^
Neue Formen für Nacktelfen und Kuhmuhs
•11. Juni 2009 • Kommentar schreibenOh ja! Es gibt sie! Endlich! Die Druiden in World of Warcraft kriegen ein neues Aussehen, wenn sie ihre Form wechseln.
Es war auch dringend nötig, denn das Design der alten Formen ist bzw. war doch eher mangelhaft. Das extremste Beispiel zeigt sich am folgenden Beispiel:

http://www.wow-europe.com/shared/wow-com/images/underdev/druidforms/de/ss3.jpg
die alte Mieze, unten in der Mitte… Gosh, die sieht ja auch aus! Und rund herum die coolen neuen Katzenformen für Taurendruiden… Da freut man sich richtig auf das Addon, dass dies ändern soll!
Ich freu mich auf jeden Fall schon als Kuhmuh-Katze durch die World of Warcraft zu rennen, wenn ich in Zukunft so aussehen darf. (Auch wenn es eventuell bedeutet, dass mein guter alter Treestump seine Fellfarbe wechseln muss…
)
Zürich wird gestürmert
•9. Juni 2009 • Kommentar schreibenAm Sonntag Abend war ich mit meiner Liebsten am Christina Stürmer Konzert. Ich wusste lange gar nicht, dass sie Karten dafür hat, auch nicht, dass sie die mit mir teilen will. Und so kam ich in den Genuss einer Frau, die mich trotz ihrem Main-Stream-Touch sehr berührt.
Aber beginnen wir am Anfang, und da waren erstmal eine Band namens Herbstrock als Vorband.
Ich kannte sie nicht, niemand kannte sie. Wie auch, es war eine Newcomer-Band aus Österreich. Aber dafür machten sie erstaunlich gute Musik! oo Musik ein bisschen im Stil von Juli mit der Lebenslust einer Christina Stürmer, aber sehr eigenwilligen Bandmitgliedern. Eine erfrischende Erfahrung, und ich glaub ich werd mir da noch einiges von denen anhören. ^^
Nachdem die Stimmung durch sie schon ziemlich angeheizt wurde, die Leute richtig in Stimmung waren, trat Christina Stürmer auf. Über Anderthalb Stunden gab sie das zum Besten, was sie bekannt gemacht hat. Klassiker wie “schwarz-weiss”, “ich lebe” und “Lebe lauter” aber auch neuere Stücke ab ihrem neusten Album. Sogar ein Lied zusammen mit Herbstrock, wo das Publikum noch mehr abging! Solide, routiniert, fehlerlos und das Publikum stets begeisterend bot sie eine Show, die wirklich allen gefiehl.
Eine gelungener Abend, ich hätte früher schon mal an eines ihrer Konzerte gehen sollen. ^^
Ritterli
•2. Juni 2009 • 3 KommentareÄs isch ämale, ä chliine, naive und chli egoischtische Riiter gsi. Aso, Ritter isch übertriibe, er hät eifach gmeint, er sig eine. Dr chliini Ritter hät ä öpper kännt, wo gottsjämmerli komisch gwirtschaftet hät. Und das hät em garemänd gar nü pässlet. Und so ischer zu dem Tschooli häre, und hät em Gegel vor dr Huustüüre liggä luh. Das hät de dr Oberschicht vu dr Gsellschaft grad gar nüd i Chram passt, und si händ dereis gjammert und gsirachnet und tuä, nüt schüüners. Bi de einä ischs em chliine Ritter eh scheissegal gsi. Söled diä nur täubele, hät er gmeint und hät si sich sälber überluh. Aber da häts ebe au nu anderi gii, so richtig kuuhli Lüüt, woner ebe eigentli nu aständig gfunde het. Und so ischer zu dene ane und hät sich entschuldiget, er hät ja sälber gwüsst, dass er nüd grad höfli gsi isch. Bsunders erfreut drüber isch dr gross Ritter gsi. Der hät em grad eis zallt und dä sinds zäme ghocket und händ nu dr ganz Abig änand Räubergschichtä verzellt. Dr gross Ritter und dr chli Ritter händs de es ganzes Wiili höfli guät mitenand kha. Bis es eines Tages passiert isch, dass dr gross Ritter ds Marieli ghüüratet het, wo siinerziit ebe au mal nu chli ufe chliine Ritter gstande isch. Es hät ere grüüsig ds Herz broche, woner gmeint heig, er sig nüt so anere interessiert. Ds Herzli vum Marieli isch hundseländ abänand broche gsi, und em grosse Ritter hät das natürli schwär ufe Mage gschlafe. Er hät sich um si kümmeret und gsorget. Und sie hät im dä mit dr Ziit verzellt, was ihre dr chlii Ritter atuä heigi. Das hät dr gross Ritter deräwäg bööse gmacht, das gmeint hät, dem chliine Ritter gäb er jetzt gottjämmerli eis uf ds Tach. Aber der hät sich wagger verteidiget und hät dr gross Ritter zumindescht sowiit zur Räson bracht, das der wider abtrottet isch. Aber ds Herzli vum Marieli isch immer nu zschmättere gsi, und dr gross Ritter isch schier verzwiiflet. I einere Verrüggti, wärer am liebschte wider ufe chliine Ritter los, aber häts underluh. Statt dessä hät er im ab jetzt immer meh als düütli zeigt wo dr Bartli dr Moscht holt, wänn halt au uni grad mit de Füscht ds chu. Da isch em chliine Ritter ds Sii chu, er chänti ja, we ano dazis, mitem grosse Ritter gu rede. Villicht würds ja öppis bringe, und wänns au nur nachher mal reinä Tisch hettet. Abr dr gross Ritter isch stuur blibe und hät gmeint, es muäs garemänd nu mängs passiere, bis er wider sini Ziit fürä chliini Ritter opferi. Da hät dr chlii Ritter äntli gschnallt, wes uf derä Wält lauft und hät gmerkt, das einä nu lang kei Ritter isch, nur will er mitere Rüschtig umme jöösnet, au wäner nuch so schü cha rede.
Kumas Laws of Love
•30. Mai 2009 • 3 KommentareMotivation ist irgendwie das grösste Problem, wenn man so lange einen Blog hat. Vorallem, wenn er irgendwann zu einem riesigen Lexikon über den Autor wird, denn irgendwann ist alles erzählt, zumindest das, was die Öffentlichkeit angeht. Man irrt dann umher und sucht krankhaft nach neuen interessantem, das man schriftlich festhalten könnte, aber meistens ist das dann entweder nicht interessant, oder wieder zu persöhnlich.
Naja, langer Rede kurzer Sinn, Kuma erklärt sich nochmals als Moralapostel, diesmal mit den Regeln, die er für sich selbst aufgestellt hat:
Kumas Laws of Love:
§1: Eine Person, die in einer Beziehung steht, darf sich nur auf diesen einen Partner einlassen. Jegliche Annäherungsversuche, Flirtereien und dergleichen sind abzublocken bzw. einzustellen, sollte dabei eine andere Person als der Partner beteiligt sein.
§1.1 Sollte dieser Paragraph nicht eingehalten werden, ist sofort Paragraph 2 zu untersuchen.
§2: Ein Beziehung mit einer Frau, die man nicht liebt ist verboten. Entweder ist man mit jemanden zusammen, weil man ihn liebt, oder gar nicht.
§2.1: Wird eine Übergangsfrist benötigt um sich der Gefühle klar zu werden, so ist diese ausserhalb einer Beziehung zu beziehen.
§2.2: Es wird im allgemeinen empfohlen nur auf Beziehungen einzugehen, die gar nicht erst eine Übergangsfrist benötigten.
§2.3: Wird Paragraph 2 nicht eingehalten, ist so bald wie möglich die Konsequenz, also die Trennung zu vollziehen.
§3: Eine Beziehung soll stets zu beidseitiger Zufriedenheit geführt werden. Falls diese nicht gegeben ist, ist sofort für Besserung zu sorgen.
§4: Eine Beziehung beinhaltet nicht nur emotionale Verbundenheit, sondern auch eine Form von Teamgedanke.
§5: Liebe körperlich auszuleben ist ein erwähnenswerter Teil der Bedürfnisse in einer Beziehung. Dabei gelten folgende Regeln:
§5.1: Alles, was nicht vom Partner erlaubt wird, ist stirkte verboten und wird unterlassen.
§5.2: Der Partner mit zurückhaltenderen Vorstellung von körperlicher Liebe hat stets Vorzug bezüglich seiner Wünsche gegenüber dem anderen Partner.
§5.3: Es ist unter jeglichen Umständen verboten allfällig nicht ausgefüllte Wünsche und Träume bei anderen Personen zu kompensieren, selbst wenn dies der Partner erlauben würde.
§5.4: Bei Unklarheiten, ungenauen Deklarationen von Wünschen, Träumen, Vorstellungen und der Gleichen gilt im Allgemeinen die Empfehlung, diese unter den beteiligten Parteien im Konsens zu regeln.
§5.5: “Selbstliebe” sollte stets mit neutralen Gedanken oder Gedanken an den Partner ausgelebt werden. Selbst fiktive und halbfiktive Personen (z.B. Prominente) sind verboten.
§6: Sollten die oben erwähnten Paragraphen die heiligen 4 Gesetze (siehe weiter unten) verletzen bzw. dazu führen bzw. zwingen diese zu verletzen, treten sie ausser Kraft.
Irgendwie fehlt da noch einiges, aber es ist halb 2 am Morgen, und ich denke das wichtigste steht. Es ist vielleicht noch zu erwähnen, dass die oben erwähnten Gesetze eigentlich nur für mich gelten und ich maximal z.T. auch auf meine Freundin anwende.
Heilige 4 Gesetze nach Kuma:
§1: Ich rauche nie. (Keine Zigaretten, Joints, Zigarren, Wasserpfeifen usw. Auch nicht zu einem Anlass)
§2: Ich drinke nie übermässig Alkohol (Genauer: Übergeben, Gedächnisslücken usw. sind verboten)
§3: Ich nehme keine Drogen (egal in welcher Art, Form, Auswirkung, Ausmass usw.)
§4: Selbstverletzung bis hin zu Selbstmord ist verboten. (Ausser Pickel ausdrücken und dergleichen.
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